NADINE RENNERT
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2007 2006 2005
Die Ausstellung SITTENBILDER zeigt aktuelle Arbeiten in Deutschland lebender KünstlerInnen, die dem moralischen Zustand einer Gesellschaft auf die Spur kommen und die die Doppelbödigkeit von Sitte und Moral ins Bild setzen, ausgehend von der kleinsten gesellschaftlichen Zelle, der Familie.
 
Die KünstlerInnen erkunden das Funktionieren und Nichtfunktionieren von Kommunikation, Techniken der Selbstdarstellung, der Verdrängung, des Selbstbetrugs, der Errichtung von Parallelwelten und individueller Überlebensstrategien. Die gezeigten Werke zeigen Tabus des Denkens, Sprechens und Handelns, vollführen Gratwanderungen zwischen Unschuld und Schuld, Verständnis und Unverständnis, Begrenztheit und Entgrenzung, Neugier, Voyeurismus, Lust, Angst. Sie inszenieren den Traum moralischer Unversehrtheit wie auch dessen scheinbares Gegenteil, die Verletzung, den Exzess.
Die Ausstellung SITTENBILDER vereint überaus realistische Schilderungen dessen, was Sitte ist, mit scharf formulierten Entwürfen zu dem, was wäre, wenn…



>PDF mit Texten und  Bildern zur Ausstellung ( 5.8.MB)